{"id":1366,"date":"2019-09-22T17:13:28","date_gmt":"2019-09-22T17:13:28","guid":{"rendered":"http:\/\/historisches-kirchhellen.de\/?page_id=1366"},"modified":"2019-09-26T20:15:25","modified_gmt":"2019-09-26T18:15:25","slug":"muenzfunde","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/?page_id=1366","title":{"rendered":"M\u00fcnzfunde"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcnzfund am Hof Eulering, Grafenwald<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 1930 fand Wilhelmus Basten bei Rodungsarbeiten auf dem Grundst\u00fcck Eulering-Spring nicht weit vom Alten Postweg in der H\u00f6hlung eines in der Erde steckenden Baumstumpfes einen Holzschuh, der rund 700 M\u00fcnzen barg. Die erfassten M\u00fcnzen, meist St\u00fcber und Achtheller, stammten aus der Zeit zwischen 1609 und 1659. Da ein Teil der M\u00fcnzen aus der Zeit nach dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Kriege stammt, scheint das Versteck im Zusammenhang mit dem franz\u00f6sisch-niederl\u00e4ndischen Krieg (1672\/73) zu stehen. Kirchhellen hatte in diesem Krieg durch die Franzosen \u201einfolge Brandstiftung, Raub und Mord\u201c viel zu leiden, obwohl der Landesherr, der Kurf\u00fcrst von K\u00f6ln, Verb\u00fcndeter der Franzosen war. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcnzfund am Gut Fernewald<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1924 wurden bei Kultivierungsarbeiten, welche die GHH auf dem ihr geh\u00f6renden Gut Fernewald durchf\u00fchren lie\u00df, eine Anzahl Silberm\u00fcnzen aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts gefunden. Die L\u00e4ndereien des Guts erstrecken sich bis an den Alten Postweg. Hier m\u00f6gen Soldaten oder Marodeure ihre M\u00fcnzen verloren haben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcnzfund in Feldhausen<\/h4>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Im Jahre 1905 fanden Arbeiter, die in der N\u00e4he meines elterlichen Hauses (Op`n Kauberg) mit dem Kultivieren von Heidebogen besch\u00e4ftigt waren, unter einem Birkenstrauch in einem irdenen Topfe ungef\u00e4hr 80 Geldst\u00fccke. Sie sind alle von Silber und tragen zum gr\u00f6\u00dften Teile auf der einen Seite das Bildnis eines Herrschers, auf der anderen ein Wappen. Nur wenige sind auf beiden Seiten mit Wappen geschm\u00fcckt. Die Aufschrift ist bei den meisten: Phil. III, D.G. Hisp. et Indiar, Rex et Archid. Aust. Dux. Burg. Brab. Ihre Jahreszahlen liegen durchweg zwischen 1600 und 1700. Nur eine M\u00fcnze ist \u00e4lteren Datums. Sie stammt aus dem Jahre 1575 und ist am besten erhalten. Die Vorder-seite zeigt das Bild eines Adlers mit der Zahl 60 und die Umschrift: Moneta nova urbis Basiliensis. (Neue M\u00fcnze der Stadt Basel.) Die Umschrift auf der R\u00fcckseite lautet: Domine, conserva nos in pace. (Herr, erhalte uns den Frieden.) Eine andere M\u00fcnze tr\u00e4gt auf der einen Seite das Bild eines B\u00e4ren und auf der anderen das Bild eines Adlers. Eine ihrer Inschriften lautet: Optima laus et gloria soli deo. (Das h\u00f6chste Lob und der Ruhm Gott allein.) Die Jahreszahl ist 1625(3). Es sind jetzt noch 25 gro\u00dfe und 34 kleine Geldst\u00fccke vorhanden. Letztere haben, zumeist dieselbe Pr\u00e4gung wie die ersteren. Wie dieser wertvolle Schatz an seinen Fundort gekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Man wird ihn w\u00e4hrend der Kriegsst\u00fcrme des 18. Jahrhunderts oder der Napoleonischen Zeit vergraben haben.<\/p><cite>Artikel von Johannes Allekotte, ver\u00f6ffentlicht in den Gladbecker Bl\u00e4ttern 1915 <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnzfund am Hof Eulering, Grafenwald Im Jahre 1930 fand Wilhelmus Basten bei Rodungsarbeiten auf dem Grundst\u00fcck Eulering-Spring nicht weit vom Alten Postweg in der H\u00f6hlung &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1368,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1366","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1366","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1366"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1366\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1366"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}