{"id":22534,"date":"2023-11-22T00:56:04","date_gmt":"2023-11-21T22:56:04","guid":{"rendered":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/?page_id=22534"},"modified":"2023-11-22T00:56:05","modified_gmt":"2023-11-21T22:56:05","slug":"ein-amtmann-als-teufelsspuk-zwischen-kirchhellen-und-dorsten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/historisches-kirchhellen.de\/?page_id=22534","title":{"rendered":"Ein Amtmann als Teufelsspuk zwischen Kirchhellen und Dorsten"},"content":{"rendered":"\n<p><em>mitgeteilt von Strangemann<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Zwischen Kirchhellen und Dorsten stand ein jetzt verschwundenes Dorf.<sup data-fn=\"101eb973-49df-4d9f-9bca-f44738b487ae\" class=\"fn\"><a href=\"#101eb973-49df-4d9f-9bca-f44738b487ae\" id=\"101eb973-49df-4d9f-9bca-f44738b487ae-link\">1<\/a><\/sup> Der Amtmann davon hatte einen treuen Knecht. Dieser Knecht diente dem Amtmann schon 10 Jahre. Er war sehr kr\u00e4ftig und hatte auch viel Mut. Der Amtmann trank gern Wein und hatte einen ganzen Keller voll davon. Das wussten die Dorfbewohner. Da verabredeten sich zwei junge Burschen, Willi und August, sich im Keller des Amtmanns einmal g\u00fctlich zu tun, wenn dieser fr\u00fch morgens noch schlief. Sie drangen auch ein und tranken nach Herzenslust, bis einer unversehens eine Flasche fallen lie\u00df. Der Amtmann h\u00f6rte es und schickte seinen Knecht herunter. Er sollte aber eine Peitsche mitnehmen und die Einbrecher ordentlich verhauen., Der Knecht ging hinunter und sieht, wie die beiden gerade einen Stopfen aus dem Fass ziehen. Da will der Knecht den Wein noch schnell retten und steckt schnell seinen Finger in das Loch. Einer von den beiden h\u00e4lt ihm den Finger fest, dass er nicht wieder heraus kann, der andere entrei\u00dft dem braven Knecht die Peitsche und verpr\u00fcgelt ihn damit. Der Herr meint nun, sein Knecht w\u00e4re es, der da schl\u00fcge, und rief: \u201cAugust, halt\u2019s ihm feste drauf!\u201d Da einer der Spitzbuben auch August hie\u00df, so freuten die beiden sich dieser \u00fcberfl\u00fcssigen Ermunterung. Als der Herr aber merkte, dass sein Knecht verhauen wurde, tat er nichts anderes, als ihm zuzurufen: \u201cWehr dich, August!\u201d Dann bekam er die Angst, sein Knecht, der im Stich Gelassene, m\u00f6chte mit einem Kn\u00fcppel heraufst\u00fcrmen und sich an ihm selbst r\u00e4chen und ihn totschlagen. Da sprach er in seiner Angst: &#8222;Wenn ich doch der Teufel w\u00e4re, der kann von einer Ecke in die andere springen, unsichtbar. So k\u00f6nnte der Knecht mich nicht finden.&#8220; Da kommt auch schon der Knecht mit einem dicken Kn\u00fcppel die Treppe herauf und will den Amtmann durchpr\u00fcgeln. Da ist der Amtmann pl\u00f6tzlich ein Teufel und verschwindet durch das geschlossene Fenster, ohne dass eine Scheibe entzweigeht. Seitdem l\u00e4uft der Amtmann als Teufel in jener Gegend zwischen Kirchhellen und Dorsten herum.<\/p>\n\n\n\n<p><em>aus: Vestische Heimat 1918, Heft 8<\/em><\/p>\n\n\n<ol class=\"wp-block-footnotes\"><li id=\"101eb973-49df-4d9f-9bca-f44738b487ae\">Anmerkung: Dieses Dorf ist geschichtlich nicht nachweisbar. <a href=\"#101eb973-49df-4d9f-9bca-f44738b487ae-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mitgeteilt von Strangemann Zwischen Kirchhellen und Dorsten stand ein jetzt verschwundenes Dorf. Der Amtmann davon hatte einen treuen Knecht. 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